Frau auf Sofa macht eine Pause

Foto: © pixabay.de

Mut zur Lücke

28.11.2018

Es ist faszinierend und bewundernswert, was viele berufstätige Frauen leisten. In der Frühe werden Haus und Familie versorgt, dann geht es auf die Arbeit – möglicherweise noch in eine sehr anspruchsvolle Tätigkeit.

Der Tagesablauf der ganzen Familie ist fest durchgeplant und alles bis ins Kleinste organisiert, damit das „Doppelleben“ überhaupt möglich ist. Nur wehe, wenn es anders kommt. Oft bricht dann das Gebäude zusammen und nichts geht mehr.

Egal, welches Rädchen nicht mehr dreht: ein krankes Kind, ein ausgefallener Babysitter, Streik in der Kita oder auch nur Stress auf der Arbeit – je komplexer das organisierte System, umso anfälliger ist es für Störungen.

Leider sind gerade die besonders leistungsfähigen, super organisierten Mamas anfällig für zu hohe Ansprüche an sich selbst – ihr Wunsch nach Perfektion kann sie in die Selbstüberforderung treiben. Alles, was nicht so läuft wie geplant, wird zu einem großen Stressfaktor. Es folgt Erschöpfung, Unzufriedenheit – und die Familie leidet mit.

Liebe Mamas, lernen Sie, fünfe gerade sein zu lassen und sehen Sie es als Chance oder Geschenk, wenn das Leben Sie herausfordert. Ein krankes Kind, das Ihnen eine Auszeit beschert, obwohl es auf der Arbeit gerade „brennt“, könnte wie eine Notbremse sein und heilsam für Ihr eigenes Seelenwohl.

Vielleicht fragen Sie sich beim nächsten Organisations-Dilemma einfach mal, für was diese Herausforderung gut sein könnte? Ich wünsche Ihnen beim „Spagat“ viel Gelassenheit und wo nötig, auch eine Prise Humor. Der „Mut zur Lücke“ entspannt und macht ungewöhnliche Lösungen möglich. Alles Gute!

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Christel Veciana

Autorin:
Christel Veciana ist Life-Coach und Musikpädagogin, leitet „Christels Scheune“ und ist Mutter zweier erwachsener Töchter
http://christels-scheune.de/

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