Mutter mit Sohn

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So gelingt Kommunikation in der Familie

31.01.2018

Wir lieben unsere Familie, wollen das Beste für unsere Kinder und ein guter Partner sein. Und doch kommt es immer wieder zu Missverständnissen. Woran liegt das?

Jeder Mensch möchte verstanden und geliebt werden. Wir sprechen durchschnittlich 16.000 Wörter am Tag und doch – oder gerade deshalb?! – fühlen wir uns missverstanden. „Du hast uns manchmal echt tot geredet“ sagen meine erwachsenen Söhne zu mir. Und auch in meinen Coachings treffe ich immer wieder auf Menschen, die bei allen gut gemeinten Worten nicht das rüber bringen können, was sie sagen möchten.

Es kommt viel mehr auf das an, was man nicht in Worte bringt: Mimik, Gestik, Tonfall und die innere Haltung sind die entscheidenden Zünglein an der Waage zum guten Miteinander.

Drei Tipps für ein liebevolles Miteinander

• Reden ist Silber – zuhören ist Gold: Seien Sie mit Ihrer ganzen Aufmerksamkeit bei Ihrem Kind, wenn Sie mit ihm sprechen. Hören Sie gut zu, schauen Sie es an. Seien Sie achtsam und werten Sie nicht – im Zuhören liegt der Schlüssel für Verstehen.

• Gutes Timing: Kein klärendes Gespräch führen, wenn man noch verärgert ist! Besser: tief durchatmen und das Gespräch auf einen festen späteren Zeitpunkt verschieben. Das dem Kind auch sagen und wichtig: einhalten!!!

• Nur Dinge sagen, die man wirklich meint und auch tun wird: Gerade bei Kindern ist es fatal, Konsequenzen an zu drohen, die man nicht halten kann oder wird. Dann bitte nicht wundern, wenn die Kinder einen nicht erst nehmen. Und bei Erwachsenen ist das im Grunde genauso.

All das mag nicht immer leicht sein, aber man kann dazu lernen. Manchmal hilft ein Gespräch mit einem guten Freud oder Coach. Manchmal hilft auch einfach nur ein „in den Arm nehmen“, ganz ohne Worte, dafür mit viel Liebe und Verständnis.

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Ute Pulver

Autorin:
Ute Pulver – Psychologische Beratung und Coaching aus Limeshain
https://www.pulver-training.de/

 

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