Geometrische Körper aus Holz

Foto: © pixabay.de

Was ist Montessori-Pädagogik?

Anzeige – 31.01.2018

Dr. Maria Montessori (1870-1952) war die erste Frau Italiens, die 1896 an der Universität Rom einen Doktortitel in Medizin erlangt hat. Sie wurde zu ihren Lebzeiten auch drei Mal für den Friedensnobelpreis nominiert.

Gemeinsam mit ihrem Sohn gründete sie 1929 die Association Montessori International (AMI), die seit 1935 ihren Hauptsitz in Amsterdam hat. Diese internationale Montessori-Vereinigung bewahrt ihr Vermächtnis auf, organisiert pädagogische Ausbildungen, Veröffentlichungen oder weltweite Konferenzen. Darüber hinaus versteht sich der Verband als globale, soziale Bewegung, die sich weltweit für Kinderrechte einsetzt. Ausführliche Informationen zu diesen Initiativen und über die AMI finden sich hier: ami-global.org

Eine globale Bildungsmethode
Doch Maria Montessoris Hauptverdienst ist die Bildungsmethode, die sie durch jahrelange, wissenschaftliche Forschung und intensive Beobachtung entwickelt hat. Mit dem Fokus auf ein gewaltfreies Miteinander, einer Lernmethode, die sich an das Kind in der jeweiligen Entwicklungsstufe anpasst und die das einzelne Kind mit seinen individuellen Bedürfnissen ernst nimmt und ins Zentrum stellt. Maria Montessori hat passende Methoden entwickelt, die heute in 117 Ländern in etwa 22.000 Montessori-Bildungseinrichtungen umgesetzt werden.

National und regional
In Deutschland gibt es rund 1.000 Montessori-Bildungseinrichtungen – davon ein Kinderhaus, eine Grundschule und eine weiterführende Schule im Main-Kinzig-Kreis. Drei Umgebungen für drei Lebensphasen auf dem Weg vom kleinen Kind bis zum jungen Erwachsenen befinden sich unter dem Dach der Freien Montessori Schule Main-Kinzig gemeinnützigen GmbH.

Auch die Montessori-Lernbegleiter und -Schüler in Linsengericht-Altenhaßlau verstehen sich als „global citizen“. Neben den staatlichen Qualifikationen sind die Erzieher und Lehrer zu internationalen Montessori-Pädagogen ausgebildet und können weltweit in Montessori-Kinderhäusern oder -Schulen arbeiten.

Ein Zukunftsziel der Vereinten Nationen, global zu denken und regional zu handeln, ist mit der Umsetzung der Montessori-Pädagogik im Main-Kinzig-Kreis Realität geworden.

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Anfassen erlaubt!

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Das Frankfurter EXPERIMINTA ScienceCenter ist ein Zentrum des Wissens und des Lernens,
in dem große und kleine Besucherinnen und Besucher Ausstellungsstücke anfassen und an allen Stationen auch selbst experimentieren dürfen.

Nina Villwock

Autorin:
Nina Villwock
Geschäftsführende Gesellschafterin der Freien Montessori Schule Main-Kinzig gemeinnützige GmbH. Internationale Montessori-Pädagogin
http://www.montessori-mkk.de/

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